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Den Fußboden sanieren im Altbau

Wenn der alte Fußboden in die Jahre kommt, steht irgendwann eine gründliche Sanierung an. Nicht nur ein schöner neuer Bodenbelag wird benötigt, auch der Unterbau entspricht bei älteren Häusern kaum den aktuellen Standards. Ein neuer Schall- und Wärmeschutz erhöht die Wohnqualität deutlich. So gehen Sie die Sanierungsmaßnahme planvoll an!

Gründlich den Fußboden sanieren

Sicher haben Sie bereits eine Vorstellung davon, wie Ihr neuer Boden aussehen soll: Vielleicht mögen Sie Laminat in edler Natursteinoptik oder einen warmen, flexiblen Korkboden? Wenn Sie Ihren alten Bodenbelag entfernt haben, empfehlen wir Ihnen, noch etwas Geduld aufzubringen und den Bodenunterbau eines älteren Hauses von einem Fachmann prüfen zu lassen, der sich mit Bauphysik und Statik auskennt.

Eine historische Holzbalkenkonstruktion im Altbau mit einfachen Bodenbrettern lässt sich relativ problemlos neu dämmen, indem Sie die Fehlbodenfüllungen durch Kokos, Mineralfasern oder Zellulose ersetzen. Prüfen Sie auch, ob der Boden feucht oder von Schädlingen befallen ist, um kurzfristig eingreifen zu können und das Baumaterial vor weiteren Schäden zu bewahren.

Falls auf Ihrem alten Fußboden noch kein Estrich vorhanden ist, empfehlen sich folgende Methoden der Fußbodensanierung:

Neuer Unterbau in Trockenbauweise

Vorteile:

  • leichte Materialien
  • keine Baufeuchte
  • keine Trocknungszeiten
  • je nach System Fußbodenheizung möglich


Eine abgezogene Schüttung gleicht alle Unebenheiten des Bodens aus, darauf verlegt der Fachmann Trockenestrich aus Gipswerkstoffen im Nut- und Federsystem. Alternativ eignen sich lastverteilende Dämmplatten und Holzspanplatten.

Fußboden sanieren mit Gussasphalt-Estrich

Vorteile:

  • geringe Stärke zwischen 2,5 und 3,5 cm
  • zügige Verarbeitung
  • nach ca. 24 Stunden bereit für den neuen Bodenbelag


Gussasphalt besteht aus in Bitumen gebundenem Steinmehl mit Kies, Sand oder Splitt. Das Material wird im heißen Zustand aufgebracht, doch es kühlt schnell ab und härtet zügig aus. Alternative: Estrich aus 2-K-Reaktionsharz.

Fließestrich auf den Fußboden aufbringen

Vorteile:

  • selbstnivellierend
  • als Heizestrich perfekt geeignet für Fußbodenheizung
  • Trittschallschutz durch Auftragen auf Dämmschicht

 
Der Fließestrich sollte keinen direkten Kontakt zu den Wänden besitzen, um den Trittschall möglichst effektiv zu unterbinden.

Vorhandenen Estrich sanieren

Eventuell ist in Ihrem älteren Haus auch bereits ein Estrich vorhanden. Falls dieser Unterbau Schäden aufweist, bitten Sie am besten einen Fachmann, zu beurteilen, ob eine Sanierung möglichst ist. Mit einer fließenden Nivelliermasse oder einer vollflächigen Spachtelung können Sie einen unebenen Boden auf gleiche Höhe bringen.

Der neue Bodenbelag für den sanierten Fußboden

Nun kommt der schönste Part der Fußbodensanierung: Ein neuer, attraktiver Bodenbelag muss her! Prüfen Sie zuerst die Anforderungen, die Ihr neuer Boden erfüllen muss: Sollte Ihr Belag regelmäßig auftretender Feuchtigkeit standhalten? Benötigen Sie einen Boden mit hoher Abriebklasse? Wünschen Sie besonders pflegeleichtes oder fußwarmes und flexibles Material? Sehen Sie sich ganz in Ruhe in unserem Outlet-Shop um, hier finden Sie passende Böden für jeden Bedarf.

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