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Gruß an die Liebe: Winterlinde ist Baum des Jahres 2016

Ihre Blüten duften nach Honig, die üppige Baumkrone lädt zum Verweilen im Schatten ein und, wenn man sie lässt, wird sie durchaus 1.000 Jahre alt: Kein Wunder also, dass die Linde als Baum der Liebe gilt. Der „Baum des Jahres“ – die Winterlinde!

Alte Dorflinden als Versammlungsort

Nicht nur die Krone der Winterlinde ähnelt einem umgekehrten Herzen, auch das Wurzelwerk besitzt eine Herzform. Ihre etwas größere Schwester, die Sommerlinde, bildet sogar richtig herzförmige Blätter aus, die beim kleineren, später blühende Baum rundlicher ausfallen. Im Herbst färbt sich das Blätterkleid der Linde in leuchtendem Goldgelb, ein wirklich schöner Schmuck für Gärten, Plätze und Parks. In alten Zeiten versammelten sich ganze Dorfgemeinschaften regelmäßig unter der ältesten Linde im Ort, der sogenannten Dorflinde. Und wenn ein Dorf etwas auf sich hielt, formte es in mühevoller, jahrelanger Arbeit eine „Tanzlinde“, in deren Krone ein ganzer Tanzboden Platz fand ...

Lindenholz als Rohmaterial für künstlerische Schnitzarbeiten

Das Holz der Linde ist vielseitig verwendbar, denn es lässt sich herrlich leicht verarbeiten und kann durchaus zahlreiche Jahrhunderte überdauern. Weil viele Heiligenskulpturen und Altäre daraus bestehen, nennt man Lindenholz auch »Heiligenholz«: Keine andere Holzart eignet sich besser zum Schnitzen als diese. Die meisten anderen Laubhölzer sind um einiges härter, manche neigen zum Splittern. Nur das Zirbenholz besitzt eine vergleichbare Schnitzqualität.

Wirkung im Raum: Die Winterlinde steht für Frieden

Die Linde steht für inneren Frieden und Ruhe: „... hier findst du deine Ruh!“, wie das Volkslied weiß. Ihr helles, eher weiches Holz entfaltet in Wohnräumen eine besänftigende Wirkung. Als Möbel- oder Fußbodenholz ist die Linde aber wegen ihrer weichen Konsistenz eher selten anzutreffen. Im Fußbodenbereich greift man besonders häufig auf harte Hölzer wie Eiche, Buche, Kastanie, Ulme und Ahorn zurück. Am besten eignet sich Lindenholz für formschöne Dekorationsobjekte, zum Beispiel als hochwertige Schnitz- oder Drechselarbeit. In Kombination mit einem ästhetischen Holzdekorboden kommt ein solcher Raumschmuck besonders gut zur Geltung.

Unser Tipp: Wer noch Platz für einen großen Baum im Garten hat, kann der Natur mit einer Winterlinde etwas wirklich Gutes tun. Der Spätblüher versorgt Hummeln und Bienen zum Ende des Sommers hin mit Nahrung, in einer Zeit also, wenn die Versorgung für die wichtigen Insekten eher knapp ausfällt.