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Laminat als rollstuhlgerechter Bodenbelag

Gehbehinderte Menschen benötigen einen Bodenbelag, der ihnen die notwendige Sicherheit bietet. Gleichzeitig sollte der Fußboden bei Benutzung eines Rollstuhls oder Rollators möglichst robust sein, denn diese Geräte bringen eine erhöhte mechanische Belastung mit sich. Hochwertige Laminatböden entsprechen diesen Anforderungen.

Rollstuhlgerechter Bodenbelag für barrierefreies Wohnen

Gehbehinderte Menschen, die sich teilweise ohne Rolli auf eigenen Füßen fortbewegen können, benötigen einen besonders rutschhemmenden Boden, der sie effektiv vor Unfällen schützt. Rollstuhlfahrer sind auf einen Belag angewiesen, der einen geringen Rollwiderstand besitzt, damit die Fortbewegung im eigenen Heim leicht vonstattengeht. Außerdem sollte der Fußboden besonders strapazierfähig sein, damit er nicht so leicht Dellen oder Kratzer bekommt. Vor allem die Dellen- und Rillenbildung ist unbedingt zu vermeiden, da ein unebener Boden leicht zur Stolperfalle wird.

Normen legen fest, wie ein barrierefreier Bodenbelag beschaffen sein muss

Die DIN-Normen 18024 und 18040 legen fest, welche Anforderungen Bodenbeläge erfüllen müssen, um allgemein eine barrierefreie Bewegung im Raum zu ermöglichen. Hier werden auch die maximalen Absatzhöhen bestimmt, die im Innenbereich bei höchstens 1,5 mm liegen dürfen. Außerdem sind weitere Eigenschaften eines behinderten- und rollstuhlgerechten Bodenbelags aufgeführt, wie zum Beispiel eine reflexionsarme Oberfläche und eine Rauigkeit von R 9 (Räume mit geringen Anforderungen) oder R 10 aufwärts (vor allem Nassräume).

Bodenbeläge, die mit der Bezeichnung „rollstuhlgeeignet“ und „stuhlrollengeeignet“ (elastische Beläge) versehen sind, gelten allgemein als Produkte, die die Barrierefreiheit gewährleisten. Die genannten Normen müssen natürlich in privaten Wohnräumen nicht unbedingt eingehalten werden, doch geben sie deutliche Hinweise, worauf Gehbehinderte bei Ihrer Einrichtung achten sollten. Empfohlen wird auch eine vollflächige Verklebung des Bodenbelags, um ein Verrutschen zu verhindern.

Hochwertige Laminatböden sind robust und pflegeleicht

Viele hochwertige Laminate besitzen die passenden Eigenschaften, um als rollstuhlgerechter Bodenbelag zu gelten: Sie sind besonders stoß- und druckfest, verkratzen nicht so schnell und lassen sich leicht pflegen. Wählen Sie eine hohe Nutzungs- und Abriebklasse aus, um auf Nummer sicher zu gehen. Empfehlenswert sind die Nutzungsklassen NK 23 für den privaten Wohnbereich und die für gewerbliche Nutzung empfohlenen Laminatböden.