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Laminat: Die beste Verlegerichtung für ein harmonisches Gesamtbild

Vielleicht ist Ihnen diese Situation bereits bekannt: Sie stehen mitten im Zimmer, bereit, die frisch gekauften Laminatpaneele zu verlegen. Allerdings fragen Sie sich, an welcher Raumseite Sie anfangen sollen; ob die Dielen längs, quer oder gar diagonal verlegt besser aussehen. Die Antwort ist nicht ganz leicht zu finden, doch wir kommen ihr gemeinsam auf die Spur.

Hauptlichtquelle als wichtiger Wegweiser

Oftmals lautet die Empfehlung, die Paneele längs zur hauptsächlichen Lichtquelle, also dem größten Fenster, zu verlegen. Das lässt den Raum größer erscheinen und verhindert eine häufig auftretende optische Täuschung. Denn die Oberfläche eines quer zum Fenster verlegten Laminats wirkt manchmal etwas wellig, obwohl sie völlig eben ist. Dies liegt an den harten Schlagschatten, die sich an der plastisch geprägten Maserung bilden.

In einem Wintergarten richten Sie Ihr Laminat nach der Sonne aus: Dort, wo sie am längsten hereinscheint, befindet sich die Hauptlichtquelle.

Verlegerichtung in schmalen oder komplizierten Räumen

Vielleicht verlangt die Form Ihres Raumes aber auch nach einer anderen Gestaltung, zum Beispiel wenn sie relativ schmal ausfällt. In diesem Fall macht sich die diagonale Verlegerichtung absolut gut, sie lockert das Raumbild auf und wirkt vergrößernd. Überhaupt erhält die Diagonalverlegung viel zu wenig Beachtung, ihr Potential wird selten genutzt. Dabei bietet sie angenehme Spannung und hat schon so manchen eher langweilig wirkenden Raum in einen echten Blickfang verwandelt!

Ein großflächiger Fußboden lässt sich auch wunderbar per Übergangsleiste in zwei Flächen aufteilen, eine davon quer oder längs belegt, die andere diagonal. So erschaffen Sie zwei Raumeinheiten mit stilvoller visueller Trennung. Der einzige Nachteil in der diagonalen Bodengestaltung liegt darin, dass automatisch mehr Verschnitt anfällt, Sie also eventuell ein Laminatpaket mehr kaufen müssen.

Räume optisch strecken oder kürzen

Zimmer lassen sich optisch verlängern oder verbreitern, je nachdem, wie Sie es wünschen. Die Längsrichtung des Laminats wirkt jedenfalls streckend, die Querrichtung kürzend. So erzeugen Sie einen visuellen Ausgleich, wenn Räume besonders schmal oder ungewöhnlich lang, fast schon tunnelartig ausfallen. Denken Sie in diesem Zusammenhang auch daran, dass ein heller Boden luftiger wirkt als ein dunkler und deshalb in einem kleinen Raum zu bevorzugen ist.

Umgang mit steilen Winkeln im Raum

Verfügt Ihr Raum über ungewöhnlich steile Winkel oder handelt es sich gar um eine dreieckige Bodenfläche? Beginnen Sie in diesem Fall mit dem Verlegen des Laminats in der schmalsten Ecke, sonst riskieren Sie, dass es am Ende richtig schwierig wird. Auch hier gilt wieder: Es fällt automatisch mehr Verschnitt an, doch das liegt diesmal an der Raumform, nicht an der Verlegerichtung.

Wecken Sie den Künstler in sich!

Natürlich können Sie auch künstlerisch aktiv werden, wenn Sie sich dazu berufen fühlen: Rahmen Sie Ihre Bodenfläche mit Holzdielen oder Laminat und füllen Sie die Mitte mit einem andersfarben Belag aus, eventuell auch diagonal. Lassen Sie in großen Räumen verschiedene Laminatfarben aufeinandertreffen oder fertigen Sie sich sogar Ihre eigenen kleinteiligen Intarsien als schmückende Verzierungen an.

Folgendes Werkzeug wird Ihnen bei Ihrer Arbeit behilflich sein:

Was Sie auf jeden Fall brauchen:

  • Kappsäge bzw. Tischkreissäge
  • Zollstock
  • Schlagklotz und Hammer
  • Keile für die Dehnungsfugen
  • Zugeisen für die letzte Reihe
  • evtl. Leim

 

Für Feinarbeiten und künstlerischen Feinschliff:

  • Forstnerbohrer zum Bohren großer Löcher
  • Japansäge
  • Cuttermesser
  • Multitool